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		<title>Adwords Änderung: Google erweitert Phrase &amp; Exact-Match auf nahe Varianten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 11:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Google aktuell mit einem Hinweis in der Adwords-Oberfläche bekannt gibt, werden die beiden Matchtypes &#8220;Phrase&#8221; und [Exact]-Match ab Mitte Mai um sogenannte &#8220;nahe Varianten&#8221; der Keywords erweitert. Konnte man sich bisher darauf verlassen, dass bei der Verwendung der beiden Matchtypes auch wirklich nur exakt passende Suchanfragen und Wortgruppen mit Anzeigen belegt wurden, so muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2012/04/Adwords-Uebereinstimmungstypen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-89" title="Adwords-Uebereinstimmungstypen" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2012/04/Adwords-Uebereinstimmungstypen.jpg" alt="" width="446" height="169" /></a>Wie Google aktuell mit einem Hinweis in der Adwords-Oberfläche bekannt gibt, werden die beiden Matchtypes &#8220;Phrase&#8221; und [Exact]-Match ab Mitte Mai um sogenannte &#8220;nahe Varianten&#8221; der Keywords erweitert. Konnte man sich bisher darauf verlassen, dass bei der Verwendung der beiden Matchtypes auch wirklich nur exakt passende Suchanfragen und Wortgruppen mit Anzeigen belegt wurden, so muss man in Zukunft auch mit einer Ausspielung bei Falschschreibweisen, Singular- und Pluralformen, Akronymen, Wortstämmen, Abkürzungen und Akzenten rechnen. Exact und Phrase bekommen quasi eine Broad-Match Erweiterung.</p>
<p><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2012/04/Matchtypes-NEU.jpg"><img class="wp-image-90 alignnone" title="Matchtypes-NEU" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2012/04/Matchtypes-NEU.jpg" alt="" width="506" height="415" /></a><br />
Google präsentiert die Änderung offiziell als &#8220;Verbesserungen bei den Übereinstimmungstypen Genau passend und Passende Wortgruppe&#8221;. Ob die Verwässerung der Matchtypes allerdings zur Performance einer gut strukturierten Kampagne beiträgt darf durchaus bezweifelt werden. Vielmehr könnte durch das automatische Matching von &#8220;nahen&#8221; Verwandten ein großes Stück an Kampagnen-Kontrolle verloren gehen. Denn was als nah gilt entscheidet der Adwords Algorithmus &#8211; und das muss nicht zwingend mit den Kampagnenzielen übereinstimmen. Es sollte daher in jedem Einzelfall entschieden werden, ob es Sinn macht die Option zu nutzen (und das Matching z.B. mit Nagatives zu verfeinern) oder das neue Matching auszuschalten.</p>
<p>Glücklicherweise bietet Google eine Deaktivierung der Option an. In den Kampagneneinstellungen kann man unter &#8220;Erweiterte Einstellungen -&gt; Übereinstimmungstypen&#8221; das Matching von nahen Varianten auszuschalten.</p>
<p><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2012/04/Keyword-Übereinstimmungstypen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-91" title="Keyword-Übereinstimmungstypen" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2012/04/Keyword-Übereinstimmungstypen-500x67.jpg" alt="" width="500" height="67" /></a></p>
<p>Wie Google in der <a href="https://support.google.com/adwords/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=2537522">Adwords-Hilfe</a> ankündigt, wird die Option ab Mitte Mai für alle Kampagnen <strong>automatisch aktiviert</strong>. Man sollte sich also frühzeitig überlegen, wie man mit der neuen Option verfahren möchte. Hat man seine Kampagnen sehr fein strukturiert, sollte man zunächst überprüfen ob es aufgrund der nahen Varianten zwischen Anzeigengruppen und Kampagnen zu Cross-Matchings kommt, wie man sie vom Broad Match kennt. Einzelne falsche Matchings können dann sicherlich durch den Einsatz von wenigen Negatives behoben werden. Sollten sich die Übereinstimmungen allerdings als zu weit erweisen (z.B. wie beim Extended Broad Match), kann eine grundsätzliche Deaktivierung ratsam sein.</p>
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		<title>Adwords-Änderung: Google überprüft pausierte Anzeigen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 22:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adwords-Änderungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Google hat heute in einer Mail an alle Adwords-Kunden angekündigt ab dem 6. September pausierte Anzeigen in der gleichen Weise zu überprüfen wie aktive Anzeigen. Ziel ist es unnötige Verzögerungen bei der Freigabe von Anzeigen zu vermeiden. Für den Großteil der Adwords-Kunden hat die Änderung kaum Auswirkungen, da sie neue Anzeigen meistens direkt aktivieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_81" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/09/adwords-freigaben.jpg"><img class="size-full wp-image-81" title="adwords-freigaben" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/09/adwords-freigaben.jpg" alt="&quot;Wird überprüft&quot;" width="238" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wird überprüft&quot;</p></div>
<p>Google hat heute in einer Mail an alle Adwords-Kunden angekündigt ab dem 6. September pausierte Anzeigen in der gleichen Weise zu überprüfen wie aktive Anzeigen. Ziel ist es unnötige Verzögerungen bei der Freigabe von Anzeigen zu vermeiden.</p>
<p>
Für den Großteil der Adwords-Kunden hat die Änderung kaum Auswirkungen, da sie neue Anzeigen meistens direkt aktivieren und diese dann ohnehin geprüft wurden. Für Agenturen, die für Ihre Kunden Kampagnen planen und einstellen bringt die Änderung jedoch enorme Vorteile mit sich. In der Online-Mediaplanung werden Kampagnen zum Großteil in Flights geplant, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten und enden müssen. Vor allem bei Banner-Kampagnen im Google Display-Netzwerk hatte man bislang das Problem, dass die Banner unter Umständen beim geplanten Kampagnenstart nicht direkt live waren, da sie nach der Aktivierung zunächst geprüft werden mussten. Die Überprüfung der Anzeigen kann dabei bis zu 3 Tagen dauern. Alternativ konnte man versuchen die Banner vor dem Start kurz zu aktivieren um sie nach der erfolgten Überprüfung schnell wieder zu pausieren. Hierbei musste man dann aber, wenn man nicht schnell genug war, verfrühte Impressions und Klicks in Kauf nehmen.</p>
<p>
Die proaktive Überprüfung pausierter Anzeigen ist ein sinnvoller Schritt mit dem das Google Display-Netzwerk planbarer wird, da man jetzt Banner und Textanzeigen früh genug pausiert ins Konto laden kann, damit sie zum geplanten Kampagnenstart bereits freigegeben sind.</p>
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		<title>Instant Previews für Adwords</title>
		<link>http://www.gallmarketing.de/instant-previews-fur-adwords/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 14:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEM]]></category>
		<category><![CDATA[Adwords]]></category>
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		<description><![CDATA[Im November letzten Jahres hatte Google das neue Feature &#8220;Instant Previews&#8221; in den Suchergebnissen global eingeführt. Mit Klick auf das Instant-Previews-Symbol (Lupe) neben einem Suchergebnis hat man seitdem die Möglichkeit sich eine Vorschau der entsprechenden Webseite anzuschauen. Mit dem Feature kann man sich schnell einen Überblick über die Ergebnisse verschaffen und noch schneller ans Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November letzten Jahres hatte Google das neue Feature &#8220;Instant Previews&#8221; in den Suchergebnissen global eingeführt. Mit Klick auf das Instant-Previews-Symbol (Lupe) neben einem Suchergebnis hat man seitdem die Möglichkeit sich eine Vorschau der entsprechenden Webseite anzuschauen. Mit dem Feature kann man sich schnell einen Überblick über die Ergebnisse verschaffen und noch schneller ans Ziel seiner Suche gelangen.</p>
<p>Was sich bei den natürlichen Suchergebnissen bewährt hat, wird nun auch bei den bezahlten Anzeigen eingeführt. In Zukunft wird somit neben jeder Anzeige ebenfalls eine Lupe erscheinen, mit der sich die User eine Preview der Landing-Page anschauen können. Die Klicks auf die Lupe und die anschließende Vorschau sind dabei für die Advertiser kostenlos. Erst wenn ein User sich tatsächlich zur Landing-Page durchklickt wird der Klick berechnet.</p>
<div id="attachment_75" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/04/instant-previews-google-adwords.jpg"><img class="size-medium wp-image-75 " title="instant-previews-google-adwords" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/04/instant-previews-google-adwords-500x335.jpg" alt="Google Adwords Instant Previews" width="500" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Google Adwords Instant Previews</p></div>
<p>Definitiv ein nettes neues Feature, welches das Klickverhalten der User nachhaltig beeinflussen wird. Hatte die Landing-Page bisher nur marginalen (und nur aus technischer Sicht) Einfluß auf die Qualität der Anzeigen, kann Sie nun direkt die Klickrate und somit den Qualitätsfaktor von Keywords und Anzeigentexten beeinflussen. Anzeigen und Zielseiten rücken somit enger zusammen und sollten in Zukunft noch mehr eine Einheit bilden. Vor allem auf die Gestaltung und die Struktur der Landing-Pages werden die Instant Previews einen Einfluss haben. Denn ein User wird Seiten bei denen schon in der Preview eine erkennbare Relevanz zur Suchanfrage deutlich wird bevorzugt anklicken. Desweiteren kann ein &#8220;schönes&#8221; Design zukünftig auf die Klickrate einzahlen. Große H1 Überschriften mit Keyword-Insertion sowie A/B-Farbtests werden wohl in nächster Zeit auf die SEM-Welt zukommen <img src='http://www.gallmarketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Da fragt man sich nur was Google sich davon verspricht. Denn schließlich werden die Instant Previews viele unnötige Klicks verhindern (und das bedeutet erstmal weniger Geld für Google). Musste man sich bisher bis auf die Landing-Page durchklicken um sich einen Eindruck von der Webseite verschaffen, kann man dies nun ohne Klick (und damit für den Advertiser kostenlos). Die Antwort ist wie immer: Googles höchstes Ziel ist die Zufriedenheit der User! Denn zufriedene User kommen wieder -&gt; sichern die marktbeherrschende Stellung -&gt; und sorgen dafür das die Advertiser ebenfalls zufrieden sind, weil Adwords weiterhin eine riesige Reichweite bietet und die effizienteste Form der Werbung bleibt. Kurzfristige Einbußen aufgrund &#8220;fehlender&#8221; Klicks sichern also Googles Einnahmen in der Zukunft! Desweiteren sorgt das Feature natürlich auch dafür, dass Advertiser Ihre Zielgruppe noch effizienter erreichen können, was im Hinblick auf die Konkurrenz Facebook-Ads natürlich ebenfalls nicht schaden kann.</p>
<p>Instant Previews für Ads werden ab sofort in den USA auf Google.com angezeigt und in den nächsten Wochen weltweit eingeführt werden.</p>
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		<title>+1: Google führt eigenen Like-Button ein</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 10:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist es also raus: Google führt einen eigenen Like-Button namens +1 (Plus One) ein und reagiert damit auf Facebooks Social-Graph-Gefällt-mir-dir-und-allen-deinen-Freunden-Offensive der letzten Monate. Der +1-Button soll schrittweise eingeführt werden und nach Googles Vorstellung bald das gesamte Web erobern. So wird der Button zunächst in der Suche neben jedem Suchergebnis sowie den Adwords-Anzeigen erscheinen. Später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_72" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><img class="size-full wp-image-72" title="Google+1-Button" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/03/Google+1-Button.jpg" alt="" width="245" height="192" /><p class="wp-caption-text">Googles +1-Button</p></div>
<p>Jetzt ist es also raus: Google führt einen eigenen Like-Button namens +1 (Plus One) ein und reagiert damit auf Facebooks Social-Graph-Gefällt-mir-dir-und-allen-deinen-Freunden-Offensive der letzten Monate.</p>
<p>Der +1-Button soll schrittweise eingeführt werden und nach Googles Vorstellung bald das gesamte Web erobern. So wird der Button zunächst in der Suche neben jedem Suchergebnis sowie den Adwords-Anzeigen erscheinen. Später soll es zudem möglich sein den Button auf jeder Webseite einzubauen um damit sozusagen alles &#8220;empfehlbar&#8221; zu machen (eben genau wie mit dem Like-Button).</p>
<p>Sinn des +1-Buttons ist es Suchergebnisse, Adwords-Anzeigen, Webseiten, Videos, Bilder und eben alles was es im Internet so gibt seinen Freunden empfehlen zu können. Klickt man also z.B. neben einem Suchergebnis auf den +1-Button, so erhalten die eigenen Freunde bei der nächsten Suche nach dem selben Thema eben genau bei diesem Ergebnis den Hinweis, dass einem diese Seite gefällt (Max Mustermann+1&#8242;d this). Andersherum sieht man natürlich selbst bei seinen Suchanfragen welche Ergebnisse wiederum von den eigenen Freunden empfohlen werden. Um die neue +1-Funktion nutzen zu können muss man in seinem  Google-Account eingeloggt sein und über ein öffentliches Google-Profil  verfügen.</p>
<p><strong>Hier ein kurzes Erklärungs-Video von Google:</strong></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="530" height="328" src="http://www.youtube.com/embed/OAyUNI3_V2c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wozu der +1-Button?</h3>
<p>Mit der Einführung der +1-Funktion verfolgt Google diverse Ziele. Zunächst ist es natürlich der Versuch zu Facebook aufzuschließen und das Prinzip der &#8220;sozialen Suche&#8221; in die Google-Suche zu integrieren. Suchergebnisse die von Freunden und Bekannten empfohlen werden sollten logischerweise für den Einzelnen einen höheren Stellenwert haben und dementsprechend weiter oben auf den Ergebnisseiten angezeigt werden. Weiterhin bietet die zu erwartende Vielzahl von &#8220;+1-Empfehlungen&#8221; Google in Zukunft ein neues Relevanzkriterium für das Ranking der Suchergebnisse und der Adwords-Anzeigen. Es wird wohl nicht lange dauern bis die Auswirkungen der +1-Funktion auch die allgemeinen Suchergebnisse und Anzeigen (also wenn man nicht eingeloggt ist) beeinflußt. &#8220;Googles Algorithmus + soziale Empfehlungen&#8221; könnte durchaus die neue Zauberformel sein und dem Suchmaschinengiganten die aktuelle marktbeherschende Stellung sichern.</p>
<h3>Was will Google in Wirklichkeit mit dem +1-Button erreichen?</h3>
<p>Das sind die offensichtlichen bzw. kommunizierten Absichten hinter dem +1-Button. Woran Google eigentlich interessiert ist, sind <span id="more-71"></span>die Vorlieben der Benutzer. Wozu? Natürlich um die Ausspielung von Werbeanzeigen noch genauer und zielgerichteter zu gestalten. Bereits heute kann Google mithilfe ausgefeilter Algorithmen Alter, Geschlecht und Interessen eines jeden Benutzers bestimmen. Über das Adsense-Werbenetzwerk verfügt Google nicht nur über ein riesiges Netz von Webseiten auf denen sie Werbung ausliefern können sondern zudem über ein riesiges Netz von Webseiten auf denen sie Daten über die Nutzer sammeln können. Mithilfe von Cookies wird dabei erfasst auf welchen Seiten sich ein Nutzer bewegt. Anhand der besuchten Seiten und Suchanfragen bei Google kann dann leicht ein Nutzerprofil erstellt werden. Bewegt sich ein Benutzer z.B. viel auf Sportseiten und sucht nach Themen wie &#8220;Formel 1&#8243; ist er eher männlich. Sucht ein Benutzer hingegen nach Keywords wie &#8220;Damenschuhe&#8221; und surft auf Webseiten wie &#8220;Cosmopilitan.de&#8221; handelt es sich mit hoher Warscheinlichkeit eher um eine Frau. Das so erstellte Profil kann dann für die Aussteuerung der Werbebanner und Anzeigen verwendet werden.</p>
<p>Diese Aussteuerung funktioniert wunderbar und oft ist es erschreckend wie genau die cookie-basierte Aussteuerung von Bannern funktioniert (nicht nur bei Google sondern auch bei neuen Playern wie Criteo). Einen riesigen Nachteil haben Cookies allerdings -&gt; werden sie einmal vom Computer des Benutzers gelöscht sind alle Informationen verloren. Hier kommen die Google-Accounts ins Spiel. Sobald man bei Google eingeloggt ist können alle gesammelten Informationen genau diesem Account zugeordnet werden und gehen beim Schließen des Browsers oder dem Löschen der Cookies nicht verloren. Googles oberstes Ziel wenn wieder ein neuer Service gestartet wird ist, den Nutzer dazu zu bringen sich einen Google-Account anzulegen und möglichst lange oder besser gesagt immer darin eingeloggt zu bleiben. Google macht mit keinem Service erwähnenswerte Gewinne. Nicht mit Google-Maps, nicht mit G-Mail, nicht mit Chrome, Docs, Picasa oder Talk. Google verdient ausschließlich Geld mit der Ausspielung von Werbung. Und das nicht gerade wenig. Google hat somit 2 primäre Unternehmensziele: <em>Wie kann ich mein Hauptprodukt, die Suche, immer weiter verbessern um die Nutzer weiterhin an mich zu binden?</em> und <em>wie kann ich noch mehr über meine Nutzer erfahren um ihnen noch gezielter Werbung ausspielen zu können?</em></p>
<p>Bei Letzterem hat Facebook in letzter Zeit ganz klar die Nase vorne. Bei Facebook sind die Nutzer nicht nur die ganze Zeit über eingeloggt und geben bedenkenlos alle möglichen Daten wie Geschlecht, Alter, Schulbildung, Herkunft und sogar Beziehungsstand preis, sondern Sie teilen dem Unternehmen durch einfache Klicks auf den Gefällt-mir-Button ständig die eigenen Vorlieben und Interessen mit. Die Targeting-Möglichkeiten der Facebook-Ads sind aktuell die umfangreichsten und genauesten der Werbewelt (abgesehen vielleicht von Plenty-of-Fish in den USA). Man kann seine Anzeigen z.B. nur Personen anzeigen lassen die männlich, zwischen 20 und 30 jahren alt sind, im Umkreis von 80km um Oberhausen wohnen und die Band Jupiter Jones mögen (aktuell übrigends 720 Personen <img src='http://www.gallmarketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Da sind hohe Klickraten für eine Werbeanzeige die ein Festival mit der Band in Oberhausen bewirbt natürlich vorprogrammiert. Und hohe Klickraten bedeuten bei PPC-Werbung wie Facebook-Ads oder Google-Adwords natürlich geringe Klickkosten.</p>
<p><strong>Zusammengefasst will Google also mit dem +1-Button folgende Ziele erreichen:</strong></p>
<ul>
<li>der Suche eine soziale Komponente geben</li>
<li>die Daten der +1-Funktion für das Ranking der Suchergebnisse und der Adwords-Anzeigen nutzen</li>
<li>die Nutzer dazu bringen sich einen Account + Profil anzulegen und möglichst oft eingeloggt zu surfen</li>
<li>die Nutzer dazu zu bringen mit Klicks auf den +1-Button der Suchmaschine die eigenen Vorlieben und Interessen mitzuteilen</li>
<li>Webseitenbetreiber und Unternehmen dazu bringen den +1-Button auf der eigenen Webseite einzubauen (was das Netz in dem Google Daten sammeln kann vom Adsense Netzwerk entkoppelt und extrem vergrößert)</li>
<li>Werbetreibenden neue, genauere Targeting-Optionen zu bieten um im Google Display-Netzwerk und der Google Suche die Nutzer noch gezielter zu erreichen (bald wird mit Sicherheit das demographische Targeting für die Google-Suche kommen)</li>
</ul>
<p>Es wird spannend zu beobachten ob Googles Plan aufgehen wird. Bei Facebook zeigt sich in letzter Zeit wie unbedarft Nutzer mit Ihren Daten umgehen und einem Unternehmen so gut wie alles über sich mitteilen. Meine Vermutung ist allerdings, dass hier Google die eigene Macht als Suchmaschine zum Verhängnis werden könnte. Google wird von den Nutzern psychologisch mit Daten und der Speicherung sowie Beschaffung von Informationen in Verbindung gebracht. Das liegt in der Natur einer Suchmaschine. Da reagieren Nutzer wohl eher skeptisch wenn es darum geht diesem Unternehmen auch noch persönliche Daten zu offenbaren. Facebook hingegen wird psychologisch in erster Linie mit den eigenen Freunden in Verbindung gebracht und weniger mit dem Aspekt der Datenspeicherung. Hier liegt Facebooks großer Vorteil, den Google (das hat Google Wave gezeigt) wohl so schnell nicht wettmachen kann. </p>
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		<title>Adwords Targeting-Option für iPad &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 12:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Targeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat heute bekannt gegeben, dass in den nächsten Wochen eine neue Ausrichtungsoption für Tablet-Geräte verfügbar gemacht wird. Die neue Targeting-Option wird eine genauere Aussteuerung der Adwords-Anzeigen für Tablet-Computer wie Apple iPad, Samsung Galaxy Tab oder Motorola Xoom ermöglichen. In den Kampagneneinstellungen wird man zukünftig neben den Möglichkeiten der Aussteuerung auf Desktop-Computer und Laptops sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_69" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-69" title="ipad-adwords" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/03/ipad-adwords.jpg" alt="iPad Targeting für Google Adwords" width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">iPad Targeting für Google Adwords</p></div>
<p>Google hat heute bekannt gegeben, dass in den nächsten Wochen eine neue Ausrichtungsoption für Tablet-Geräte verfügbar gemacht wird.</p>
<p>Die neue Targeting-Option wird eine genauere Aussteuerung der Adwords-Anzeigen für Tablet-Computer wie Apple iPad, Samsung Galaxy Tab oder Motorola Xoom ermöglichen. In den Kampagneneinstellungen wird man zukünftig neben den Möglichkeiten der Aussteuerung auf <em>Desktop-Computer und Laptops</em> sowie <em>iPhones und andere Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser</em> die neue Option &#8220;Tablets mit vollwertigem Internetbrowser&#8221; auswählen können. Wie schon bei iPhone und Co. wird man dann die Möglichkeit haben auszuwählen, auf welchen Typen von Geräten und Betriebssystemen die AdWords-Anzeigen erscheinen sollen.</p>
<p>In den kommenden Wochen wird die Option in allen Adwords-Konten verfügbar sein. Standardmäßig wird die Ausspielung der Anzeigen auf Tablet-Computern aktiviert sein. Wer also nicht möchte, dass die Anzeigen auf iPads und anderen Tablets erscheinen sollte die Option manuell in den Einstellungen deaktivieren. Sobald die neue Tablet-Option zur Verfügung steht, wird laut Google eine Meldung mit einem Link im AdWords-Konto angezeigt werden.</p>
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		<item>
		<title>Google Adwords: Endlich, die automatischen Regeln sind da</title>
		<link>http://www.gallmarketing.de/google-adwords-endlich-die-automatischen-regeln-sind-da/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 10:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google hat seit kurzem die sogenannten &#8220;automatischen Regeln&#8221; für alle Adwords Konten freigeschaltet. Lange angekündigt und längst überfällig erhält Adwords damit ein internes Bid-Management-System zur Kampagnenverwaltung. Je nach Umfang des Kontos können routinemäßige Arbeiten wie das Einstellen von Geboten oder das Pausieren von Anzeigen und Keywords sehr zeitraubend sein. Genau hier liegt der Hauptnutzen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat seit kurzem die sogenannten &#8220;automatischen Regeln&#8221; für alle Adwords Konten freigeschaltet. Lange angekündigt und längst überfällig erhält Adwords damit ein internes Bid-Management-System zur Kampagnenverwaltung.</p>
<p>Je nach Umfang des Kontos können routinemäßige Arbeiten wie das Einstellen von Geboten oder das Pausieren von Anzeigen und Keywords sehr zeitraubend sein. Genau hier liegt der Hauptnutzen von Bid-Management-Systemen. Mit den neuen automatischen Regeln bietet Adwords nun die Möglichkeit Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen mithilfe verschiedener Bedingungen automatisch anzupassen. So können einerseits Fangnetze installiert werden, die negative Entwicklungen erkennen und vor unnötigen Ausgaben schützen, andererseits können aber auch automatisch Chancen erkannt und genutzt werden, indem z.B. bei positiven CPO-Entwicklungen automatisch mit erhöhten Geboten reagiert wird.</p>
<p>Im Adwords-Konto findet man die automatischen Regeln als Dropdown-Menü auf den Tabs der verschiedenen Kontoebenen (Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords). Hier können Regeln zu Status (pausieren/aktivieren), Geboten (erhöhen/senken) und Tagesbudget (erhöhen/senken) erstellt werden, wobei die Ausführung der Regeln einmalig, täglich, wöchentlich oder monatlich erfolgen kann. Zudem hat man umfangreiche Möglichkeiten bei der Einstellung der Daten die Adwords bei der Überprüfung der Regeln betrachten soll. So können die Regeln z.B. auf die Daten des gleichen Tages, des Vortages, der letzten 7 Tage usw. bis hin zum letzten Monat angewendet werden.</p>
<div id="attachment_66" class="wp-caption alignnone" style="width: 501px"><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/02/adwords-automatische-regeln.jpg"><img class="size-medium wp-image-66 " title="adwords-automatische-regeln" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/02/adwords-automatische-regeln-500x217.jpg" alt="Automatische Regeln in Google Adwords" width="491" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Automatische Regeln in Google Adwords</p></div>
<p>Auch wenn die automatischen Regeln bei routinemäßigen Adwords-Aufgaben den Arbeitsalltag erleichtern können sollte man sich natürlich nie völlig auf sie verlassen.<br />
Zudem sollte man sich immer darüber bewusst sein, welche Auswirkungen die eingesetzten Regeln im Einzelnen haben können und regelmäßig den Erfolg kontrollieren.</p>
<p>Hier noch ein offizielles Video von Google:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="490" height="306" src="http://www.youtube.com/embed/KBkBNySrnc0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google verlängert Adwords Headline</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 11:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEM]]></category>
		<category><![CDATA[Adwords]]></category>

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		<description><![CDATA[Google testet bei seinen Adwords Anzeigen gerne neue Darstellungsformen und Features und untersucht die Auswirkungen auf die Klickrate. Nachdem in der letzten Zeit eher neue Features wie die Sitelinks, Poduktlinks und Shopbewertungen etabliert wurden, gibt es ab sofort eine Änderung, die ausschließlich die Darstellung der Anzeigen-Headlines betrifft. Bei einigen Anzeigen der Top-Ergebnisse, die links über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google testet bei seinen Adwords Anzeigen gerne neue Darstellungsformen und Features und untersucht die Auswirkungen auf die Klickrate. Nachdem in der letzten Zeit eher neue Features wie die Sitelinks, Poduktlinks und Shopbewertungen etabliert wurden, gibt es ab sofort eine Änderung, die ausschließlich die Darstellung der Anzeigen-Headlines betrifft.</p>
<p>Bei einigen Anzeigen der Top-Ergebnisse, die links über den natürlichen Suchergebnissen angezeigt werden, wird zukünftig anstatt der 25 Zeichen langen Headline eine Überschrift von bis zu 70 Zeichen angezeigt. Bei den angehängten Zeichen handelt es sich allerdings nicht um neue, die man als Advertiser zusätzlich zur Verfügung hat, sondern um die erste Description-Line der Anzeige. Diese wird getrennt durch einen Bindestrich automatisch in der Headline angezeigt, sobald das letzte Zeichen der Zeile ein Punkt oder Ausrufezeichen ist. Für das Texten der Anzeigen ergeben sich daraus interessante neue Möglichkeiten.</p>
<div id="attachment_63" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-63" title="Adwords-Headlines-Laenge" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2011/02/Adwords-Headlines-Laenge-500x195.jpg" alt="" width="500" height="195" /><p class="wp-caption-text">Längere Adwords Headlines</p></div>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Google Instant Search: Suchergebnisse schon beim Tippen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 22:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEM]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Adwords]]></category>
		<category><![CDATA[Google Instant]]></category>
		<category><![CDATA[Google Suggest]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat mit Instant Search eine neue Funktion seiner Suchmaschine vorgestellt. Instant Search liefert dem User bereits beim Eintippen von Suchbegriffen relevante Suchergebnisse und passt diese während der EIngabe dynamisch an. Grundlage der angezeigten Ergebnisse ist dabei der erste Eintrag der bereits bekannten Google Suggest Funktion, die dem Benutzer beim Eintragen einer Suchanfrage 5 Vorschläge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_59" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-59" title="Google Instant" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2010/09/Google-Instant-500x133.jpg" alt="Google Instant" width="500" height="133" /><p class="wp-caption-text">Google Instant</p></div>
<p>Google hat mit Instant Search eine neue Funktion seiner Suchmaschine vorgestellt. Instant Search liefert dem User bereits beim Eintippen von Suchbegriffen relevante Suchergebnisse und passt diese während der EIngabe dynamisch an. Grundlage der angezeigten Ergebnisse ist dabei der erste Eintrag der bereits bekannten Google Suggest Funktion, die dem Benutzer beim Eintragen einer Suchanfrage 5 Vorschläge (vorher 10) relevanter Suchbegriffe präsentiert. Tippt man also <em>ipa</em> in den Suchschlitz bekommt man in Echtzeit Suchergebnisse zur Anfrage <em>ipad</em> geliefert, da dies der erste Suggest-Vorschlag für diese Buchstaben-Kombi ist. Gibt man aber als nächstes ein <em>n</em> ein ändern sich die Suchergebnisse promt und man bekommt Treffer für <em>ipanema</em> angezeigt. Sobald man mit der vorgeschlagenen Suchanfrage zufrieden ist, muss man nichts machen als Aufhören zu tippen. Suchbutton und Entertaste werden somit erstmal überflüssig. Laut Google sollen mit Instant Search zwischen 2 und 5 Sekunden pro Suchanfrage eingespart werden.</p>
<p>Aus SEO-Sicht ist unklar, welche Auswirkungen Google Instant mit sich bringen wird. Auf die Reihenfolge der Suchergebnisse hat Google Instant jedenfalls keinen Einfluss. Allerdings wird die &#8220;neue Art zu Suchen&#8221; auf kurz oder lang die Suchgewohnheiten der User beeinflussen. Am wahrscheinlichsten ist wohl eine weitere Schwächung bzw. zunehmende Verdichtung des Long-Tail. Sorgten früher noch Kreativität und Rechtschreibschwäche jedes einzelnen Users für eine bunte Mischung unzähliger Mehrwort-Kombinationen und Misspellings, wird der Long-Tail seit Google-Suggest zunehmend auf populäre Suchanfragen komprimiert. Alleine, weil jetzt nur noch 5 anstatt der vorher 10 angezeigten Vorschläge gemacht werden, wird die Verdichtung höchstwahrscheinlich noch weiter zunehmen.</p>
<p>Aus SEM-Sicht sind die Auswirkungen schon offensichtlicher, denn die Echtzeitergebnisse haben natürlich auch einen Einfluss auf die Adwords-Anzeigen und deren Impressions. Bliebe bei der Zählung der Impressions alles beim Alten würden die Anzahl dieser wohl mit Google Instant explodieren. Deshalb hat Google im <a href="http://adwords-de.blogspot.com/2010/09/google-instant-innovativer-suchen.html">Inside AdWords Blog</a> gleich eine neue Definition für die Zählung von Anzeigen-Impressions bekannt gegeben. Demach wird eine Impression nur dann gezählt, wenn:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>ein Nutzer eine vorgeschlagene Suchanfrage auswählt (beispielsweise durch Drücken der Eingabetaste oder Klicken auf die Suchschaltfläche),</li>
<li>auf einen Link auf der Ergebnisseite klickt oder</li>
<li>länger als drei Sekunden keine Eingabe mehr vornimmt.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Google Instant wird nach und nach weltweit eingeführt und funktioniert vorerst nur mit den aktuellsten Browsern (Google Chrome 5/6, Firefox 3, Safari 5 für Mac oder Internet Explorer 8).<br />
In Deutschland ist die Funktion bereits für User, die in Ihrem Google-Konto eingeloggt sind, verfügbar.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ElubRNRIUg4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="301" src="http://www.youtube.com/v/ElubRNRIUg4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Adwords Matchtype: Weitgehend passend mit Modifizierer</title>
		<link>http://www.gallmarketing.de/neuer-adwords-matchtype-weitgehend-passend-mit-modifizierer/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEM]]></category>
		<category><![CDATA[Adwords]]></category>
		<category><![CDATA[Matchtypes]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat Google weltweit eine neue Adwords Matching-Option veröffentlicht. Mit dem neuen Matchtype &#8220;Weitgehend passend mit Modifizierer&#8221; schließt Google die Lücke zwischen Broad- und Phrase-Match und bietet Advertisern ab sofort wieder mehr Kontrolle über die Keyword-Ausrichtung. Der Broadmatch ist in den letzten Jahren aufgrund sehr weitgefasster Matchings (extended Broad-Match = irgendein Zusammenhang wird sich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat Google weltweit eine neue Adwords Matching-Option veröffentlicht. Mit dem neuen Matchtype &#8220;Weitgehend passend mit Modifizierer&#8221; schließt Google die Lücke zwischen Broad- und Phrase-Match und bietet Advertisern ab sofort wieder mehr Kontrolle über die Keyword-Ausrichtung. Der Broadmatch ist in den letzten Jahren aufgrund sehr weitgefasster Matchings (extended Broad-Match = irgendein Zusammenhang wird sich schon herstellen lassen) und schlechter Kontrollierbarkeit immer unattraktiver geworden. Viele Advertiser sind deshalb dazu übergegangen Keywords grundsätzlich nur noch als Phrase- oder Exact-Match zu buchen und die Option &#8220;weitgehend passend&#8221; lediglich sporadisch zum Erschließen neuer Keywords und Kombinationen zu nutzen. Mit der neuen Modifier-Option reagiert Google jetzt endlich auf die anhaltende Kritik von Werbetreibenden und Agenturen.</p>
<p>Um den neuen Broad-Match-Modifier zu nutzen, muss man einfach ein Pluszeichen vor ein weitgehend passendes Keyword oder einen Teil des Keywords setzen. Jedes Wort, dem ein Pluszeichen vorangestellt ist muss dann so oder in einer nahen Variante in der Suchanfrage vorkommen. Als nahe Variante versteht Google hierbei Schreibfehler, Singular- und Pluralformen, Abkürzungen und Akronyme sowie Wortstammvariationen. Synonyme und verwandte Begriffe (also der extended Broadmatch) gehören nicht dazu.</p>
<p>Wurden vorher also bei einem Broadmatch des Keywords <em>Flug Miami</em>, auch Suchanfragen wie <em>Flug Los Angeles</em> (beide Städte liegen doch schließlich in den USA <img src='http://www.gallmarketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) bedient, so hat man nun die Möglichkeit durch ein Pluszeichen im Keyword (Flug +Miami) dieses weitgefasste Matching zu unterbinden.</p>
<p>Hier eine anschauliche Übersicht zum Modifier aus Googles <a href="http://adwords-de.blogspot.com/2010/07/neue-keyword-ausrichtungsfunktion-jetzt.html">Inside Adwords Blog</a>:</p>
<div id="attachment_57" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2010/07/Weitgehend-passend-mit-Modifizierer.png"><img class="size-medium wp-image-57" title="Weitgehend-passend-mit-Modifizierer" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2010/07/Weitgehend-passend-mit-Modifizierer-500x375.png" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Googles neue Matching-Option: Broad Match Modifier</p></div>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<title>Caffeine: Googles neuer Index</title>
		<link>http://www.gallmarketing.de/caffeine-googles-neuer-index/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Gall</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Google Caffeine]]></category>
		<category><![CDATA[Google Index]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Nacht hat Google weltweit seinen neuen Suchindex namens Caffeine live gestellt. Der neue Index soll 50% aktuellere Suchergebnisse liefern als zuvor. Für SEO&#8217;s und Webseitenbetreiber bedeutet Caffeine, dass auf Webseiten vorgenommene Änderungen in Zukunft schneller von Google erfasst und in den Suchergebnissen berücksichtigt werden. Beim alten Index konnten zwischen dem Zeitpunkt einer Änderung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nacht hat Google weltweit seinen neuen Suchindex namens Caffeine live gestellt. Der neue Index soll 50% aktuellere Suchergebnisse liefern als zuvor. Für SEO&#8217;s und Webseitenbetreiber bedeutet Caffeine, dass auf Webseiten vorgenommene Änderungen in Zukunft schneller von Google erfasst und in den Suchergebnissen berücksichtigt werden.</p>
<div id="attachment_52" class="wp-caption alignnone" style="width: 472px"><img class="size-full wp-image-52 " title="Google-Caffeine" src="http://www.gallmarketing.de/wp-content/uploads/2010/06/Google-Caffeine.jpg" alt="" width="462" height="200" /><p class="wp-caption-text">Alter vs. neuer Index</p></div>
<p>Beim alten Index konnten zwischen dem Zeitpunkt einer Änderung und der endgültigen Darstellung in den entsprechenden Suchergebnissen Tage bis Wochen vergehen. Dies lag daran, dass der alte Index aus verschiedenen Schichten bestand, welche in unterschiedlichen Intervallen aktualisiert wurden.</p>
<p>Ein konkretes Bild von diesen Datenschichten konnte man sich verschaffen, wenn man den Weg einer neuen Unterseite in den Google Index etwas genauer verfolgte. Zunächst mußte man warten bis der Google-Bot über einen Link auf die neue Unterseite aufmerksam wurde. Danach konnte die Seite zwar schon per site-Abfrage gefunden werden, jedoch noch nicht zu den enthaltenen Keywords oder Phrasen. Als Nächstes wurde die Seite über die Hauptkeywords auffindbar, hatte jedoch noch keine guten Positionen, da z.B. die eingehenden Links noch nicht mit der Seite assoziiert wurden usw. Da die verschiedenen Layer weltweit in einer bestimmten Frequenz aktualisiert wurden konnte es schonmal einige Zeit dauern bis eine neu indexierte Seite in den Suchergebnissen auftauchte.</p>
<p>Google Caffeine soll diesen Prozess jetzt deutlich schneller machen, indem das Web in kleine Portionen aufgeteilt und unabhängig voneinander analysiert bzw. aktualisiert wird. So können laut Google mehrere hunderttausend Webseiten parallel indexiert und neue Seiten schneller hinzugefügt werden.</p>
<p>Wie sich Google Caffeine letztendlich auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken wird bleibt abzuwarten &#8211; zumal Google betont, dass Caffeine keinen Einfluß auf die Berechnung des Rankings hat. Klar ist jedoch, dass SEO an Geschwindigkeit zulegen wird, da Änderungen, ob positiv oder negativ, deutlich schneller ihren Weg in die Suchergebnisse finden werden.</p>
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